EU Kids Online

martin hermida

EU Kids Online: Schweiz

EU Kids Online: Schweiz

Im EU Kids Online Forschungsprojekt werden die Risiken untersucht, denen Kinder und Jugendliche im Internet begegnen. Der aktuelle Bericht zeigt, welchen Risiken Kinder in der Schweiz im Internet begegnen, wie viele davon betroffen sind und wie sie damit umgehen (Download des Berichts).

Factsheet EU Kids Online: Schweiz

Auf diesem Factsheet finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Ergebnisse der EU Kids Online Studie zu den Themen:

Kontakt mit Fremden
Sexuelle Darstellungen 
Exzessive Nutzung 
Sexuelle Nachrichten 
Problematische nutzergenerierte Inhalte 
Treffen mit Fremden 
Datenmissbrauch 
Cybermobbing

EU Kids Online: Schweiz. Schweizer Kinder und Jugendliche im Internet: Risikoerfahrungen und Umgang mit Risiken

Der Bericht zeigt Auswertungen zu folgenden Risiken im Internet: Sexuelle Darstellungen, Treffen mit Fremden, Cybermobbing, Übermässige Nutzung, Sexuelle Nachrichten, Datendiebstahl und problematische nutzergenerierte Inhalte.

Die Untersuchung zeigt, dass Kinder und Jugendliche in der Schweiz das Internet an verschiedenen Orten und auf verschiedenen Geräten nutzen. Knapp drei Viertel der 15-16 Jährigen nutzen das Internet auch auf ihrem Handy, womit die mobile Nutzung immer mehr zum Standard jugendlicher Internetnutzung dazugehört.
Risiken zu begegnen gehört für Kinder zur Nutzung des Internets dazu. Dabei steigen der Kontakt mit Risiken generell sowie die Anzahl erlebter Risiken mit dem Alter kontinuierlich an. Der Kontakt mit einem Risiko führt für die betroffenen Kinder zwar nicht automatisch zu einem Schaden. Falls dies aber passiert, fühlen sich Kinder unterschiedlich stark gestört oder beunruhigt. Mädchen, jüngere Kinder und Kinder mit psychischen Auffälligkeiten leiden stärker unter den untersuchten Risiken als andere.
Hochgerechnet sind in der Schweiz 338’000 Kinder zwischen 9 und 16 Jahren von Risiken im Internet betroffen. Für 65’000 Kinder waren die Erfahrungen explizit unangenehm.
Prävention sollte sich generell an alle Kinder richten, da die Nutzung des Internets zur täglichen Routine gehört. Die Vermittlung kommunikativer und aktiver Lösungsstrategien – z.B. im Rahmen schulischer Medienerziehung – sollte dabei  im Vordergrund stehen.